Dienstag, 29. November 2011

Ein typisches Problem der CDU

Die Sozial Schwachen übersehen, vergessen oder weniger fördern als den wirtschaftlich stärkeren Teil der Bevölkerung, das ist ein typisches Problem der CDU seit jeher. Die Schwachen beschweren sich einfach weniger. Die Unternehmen, die stärker in der Gesellschaft Verankerten, die Besser verdienenden haben einfach ein größere Lobby.

Während die SPD es einfach oft übertreibt mit den Forderungen für die Benachteiligten und die große Masse gibt es scheinbar in der CDU nicht ausreichend Mitglieder und an der Macht sitzende, die sich um die Benachteiligten kümmern.

Ein sehr gutes Beispiel die Steuersenkungspläne aus dem Jahr 2011. Die FDP, die ja nun auch nicht gerade eine Partei für jedermann ist, möchte Ihre versprochenen Steuersenkungen auch durchsetzen, aber das Konglomerat CDU / FDP hat doch glatt den kleinen Mann vergessen. Auch wenn es nur wenig Entlastung gibt, hat derjenige mit höherem Einkommen ein Vielfaches von den Steuersenkungsplänen. Ein Artikel in der Braunschweiger Zeitung vom 08.11.11 macht es deutlich:






Es ist schon wirklich auffällig, dass immer erst die anderen Parteien lautstark darauf hinweisen müssen, dass der kleine Mann doch bitte auch noch existent ist und das es mehr als ungerecht ist. Manchmal ändert sich dann etwas. Warum ist in der CDU nur stark, wer eine starke Lobby hat? Es ist wirklich eine Schwäche, nicht mehr von den Grundprinzipien mehr ausgeglichen zu sein.

Es scheint sich über die Jahrzehnte immer wieder zu bestätigen, dass die CDU hier auch nicht unbedingt so viel ändern will. Der Wirtschaft und der Wirtschaftsstärke von Deutschland bekommt es natürlich gut. Die Exportstärke Deutschland ist neben der hervorragenden Innovationskraft deutscher Unternehmen und der Bürger auch auf das sich absenkende Lohnniveau im Vergleich zu anderen Staaten in Europa und der Welt zurückzuführen.

Dienstag, 19. April 2011

Eine gute Idee: Zeugnisnote Bauch / Fitness / Gesunde Ernährung / Body-Mass-Index






Es ist schon eine geniale Idee, was die Leute (Regierung) in Malysia sich haben einfallen lassen. Und Gutes sollte man übernehmen, so oder in verbesserter und für Europa angepasster Form. In Malaysia steht demnächst der Body-Mass-Index auf dem Zeugnis der Schüler. Folgendes ist in der Braunschweiger Zeitung vom 19.04.11 zu lesen: Noten: Mathe 1, Bio 3, Bauch 6.




Die die Note wird sicherlich nicht "Bauch" heißen. Warum ist man auf eine Zeugnisnote für gesunde Ernährung nicht auch in Deutschland, den USA oder den anderen Ländern, die unter einer Fehlentwicklung bei der Ernährung leiden, gekommen?




Ich vermute mal, die Ideen waren schon da, aber es hapert an der Umsetzung. Gute Ideen bleiben oft in der Entwicklung stecken und erst wenn es andere vormachen, besinnt man sich auf die Qualität einer Idee. Innovativ muss man sein und umsetzen muss man kreative Ideen. Zumindest Versuche sollte es viel mehr geben.


Man muss sich auf jeden Fall überlegen, wie man die Note vergibt. Es geht schließlich nicht nur um die Theorie, wie man sich gesund ernähren soll. Schauen wir uns doch die vielen Dicken an: Sehr viele von ihnen wissen ganz genau, was sie essen sollten, aber sie tun es nicht. Die Verlockungen sind einfach viel zu stark. Stärke zeigt man für eine Woche oder für drei Wochen, aber danach gibt es ein seltsames "Vergessen" oder man könnte es auch "Verdrängen" nennen. Nur zu gern wechselt man aber auch die Ernährungstheorien, es gibt ja auch allzu viele.

In einer Schule muss also die Theorie unterrichtet werden. Das Wissen der Theorie ist sicherlich eine Bestandteil der Note für das Zeugnisfach "Bauch bzw. Fitness bzw. Gesundheitslehre bzw. Abnehmen bzw. Body-Mass-Index". Der Name ist auch ein wenig Programm. In die Note muss deshalb neben der Theorie unbedingt in großem Maß auch der Erfolg beim Abnehmen mit einfließen. Genauso muss es einen negativen Faktor für Leute geben, die sich zu weit vom vernunftsgemäßen Gewicht entfernen, um Fehlentwicklungen eines solchen Zeugnisfaches zu vermeiden. Mit einem Zeugnis gibt es dann tatsächlich eine Bestrafung für Leute, denen eher Gewicht egal ist.

Anmerken möchte ich noch, dass es natürlich Ausnahmen für krankhaft Dicke geben muss (aber das sind nur ein Prozent der Bevölkerung) und selbstverständlich gibt es sicherlich noch jede Menge seltene Ausnahmen, die man zur Zeit noch nicht überblicken kann. Aber dieses Unterrichtsfach "Bauch" brauchen wir unbedingt.



Dienstag, 29. März 2011

Mobilitätsstrategie 2050: Kritiker sind zu sehr im ´´Hier´´ und ´´Jetzt´´ verhaftet

Die Mobilitätsstrategie 2050 der EU ist ein wirklich weit vorausschauendes Strategiepapier zur Entwicklung des Verkehrs bis zum Jahre 2050. Kaum ist dieser Mobilitätsplan veröffentlicht gibt es auch diverse gehässige und sie zerreißende Kommentare, die kein gutes Haar an diesen Entwicklungsmöglichkeiten lassen. Insbesondere die Autoindustrie ist mehr als "am wettern ". Alle sehen vor allem eine Gefahr für die Wirtschaft und insbesondere für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Gerade bei den Benzin- und Dieselmotoren ist Deutschland mit seiner Autoindustrie führend. "Bei einer Festlegung auf den Elektroantrieb unter Belegung von langen Strecken mitentsprechend hohen Gebühren über Maut oder andere Hilfsmittel wird der deutschen Industrie der Wettbewerbsvorteil weltweit entzogen" ist der fast einhellige Tenor bei den Kritikern.

Aus meiner Sicht wird dabei vergessen, dass die deutsche Autoindustrie schon lange nicht mehr nur auf Deutschland festgelegt ist. Der Anteil der für Deutschland produzierten Autos am Gesamtproduktionsvolumen hat in den letzten Jahren stetig abgenommen. Die größten Märkte sind doch inzwischen in China, Indien, den USA, Russland und Südamerika zu finden. Es sind sowieso keine deutschen Autokonzerne mehr. Warum soll man sich da über die Produktion in Deutschland aufregen? Wir haben doch sowieso eine Sättigung erreicht. Auch die anderen Märkte in der EU werden kaum noch wachsen und eine Umstellung auf ein anderes Betriebssystem bei den Pkw fördert doch neue Bedarf.

Nichts ist beständig, ein Erfolgsrezept hällt manchmal nur ein Jahr, manchmal mehrere Jahre und manchmal sogar ein paar Jahrzehnte aber irgendwann gibt es etwas Neues. Alte Industrien wandeln sich oder sie sterben aus. Die Autoindustrie hat bis 2050 noch viel Zeit sich auf neue Entwicklungen einzustellen. Die Mobilitätsstrategie 2050 ist ja auch keine Vorschrift, sie würde mit Sicherheit noch weiter an die Entwicklungen der neuen Zeit angepasst werden, aber das, was man zur Zeit sehen kann zeigt auf, dass eine Entwicklung in diese Richtung die sinnvollste Entwicklung ist.

Wir wollen doch unsere Erde erhalten und müssen deshalb der Wirtschaft und der Entwicklungs der Bevölkerung bestimmte Beschränkungen auferlegen, die zu einem mehr ausgeglichenen Verhalten gegenüber den Ressourcen unserer Erde führt.

Ein weiterer Kritikpunkt war, dass " viele der EU Empfehlungen an planwirtschaftlichen Methoden erinnern". Das ist richtig. Wieder muss zudem aber das Argument entgegengehalten werden, dass es um die Lebensfähigkeit der vielen Menschen auf unserer Erde geht. Nicht ganz richtig, es geht auch um die Lebensfähigkeit von allen anderen Organismen auf dieser Erde. Wir als Menschen haben nicht das Recht ihnen ihr Überleben streitig zu machen. Gerade in Europa sind wir doch so sozial, nicht wahr? Auf jeden Fall sind wir sozial im Verhältnis zum Beispiel zum asiatischen Raum beziehungsweise insbesondere China. Seien wir doch so großzügig und denken wirklich an alle lebenden Organismen und versuchen Sie zu schützen und ihr Überleben zu sichern. Wenn alle anderen überleben, überleben wir auch viel besser.

Nochmal zurück zur planwirtschaftlichen Methode. Die freie Marktwirtschaft ist wirklich eine super Sache, weil der Mensch in seiner hervorragend vorangekommen ist. In Deutschland ist die freie Marktwirtschaft eingeschränkt auf die soziale Marktwirtschaft. Wir achten also darauf, dass das soziale Gefüge intakt bleibt - und es den Menschen insgesamt gut geht, sowie am Rande der Gesellschaft stehende möglichst integriert werden. Ich bin nun nicht der Erste der es mitteilt, aber nutzen wir doch die freie Marktwirtschaft, nutzen wir auch die soziale Marktwirtschaft (was immer man auch als sozial definiert) und tun dazu noch ein weiteres Wort: wie wäre es mit der "sozialökologischen Marktwirtschaft". Genau das macht der Plan der EU mit der Mobilität Strategie 2050.

Zusammengefasst: Freie Marktwirtschaft ist gut, wenn sie ein wenig sozial und ökologisch geknebelt wird. Das bringt uns am schnellsten und am weitesten voran und nutzt die Kreativität der Menschen. Die Mobilitätstrategie 2050 zeigt Visionen auf, wie es aus jetziger Sicht in Zukunft am besten wäre. Was von der Mobilitätsstrategie 2050 wirklich durchzusetzen ist, wird auch die Zeit zeigen. Sinnvoll ist der Ansatz auf jeden Fall.

Donnerstag, 24. März 2011

Behauptung und Begründung: Atomkraft bleibt ´´in´´

Unabhängig davon, ob ich es nun gut finde oder nicht, muss ich hier die weiter unten begründete Behauptung aufstellen: "Die friedliche Nutzung der Atomkraft wird in den nächsten Jahren einen unglaublichen Boom erleben". Bitte nicht aufregen, aber um eine Tatsache beurteilen zu können, sollte man sich von der eigenen Ebene des Denkens und seiner Gefühle erheben können. Es ist erforderlich generell und übergeordnet eine Sache betrachten können.

Gerade in Sachen friedlicher Nutzung Atomkraft ist das nicht unbedingt einfach. Jetzt und gerade, wo Japan uns gezeigt hat, welche Risiken in die Atomkraft hat, ist es wichtig sich einmal jenseits von seiner normalen Position aufzustellen und der Tatsache ins Auge zu sehen: "In Japan ist gar nicht genug Negatives passiert." Nun gut, der Ort des Kraftwerks ist unangenehm verstrahlt und die Umgebung hat auch etwas gelitten. Aber im Endeffekt lässt es sich die massive Verstrahlung auf wenige Quadratkilometer reduzieren, die auch nach einigen Jahren noch höher kontaminiert sein werden. In den restlichen Bereichen wäscht sich aus, wird verdünnt und im Meer ist nach einiger Zeit sowieso nichts mehr zu finden. Mag sein, dass die Sedimente in bestimmten Schichten leicht erhöhte Radioaktivität aufweisen, aber wen stört das bei so geringen Werten. Tschernobyl hat uns abgehärtet. " So schlimm wird es nimmermehr", könnte man sagen. Die Atomkraftwerke sind doch besser konstruiert und man hat mehr Erfahrung im Umgang mit den Katastrophen. Nach einem ersten Hype setzt doch die Gewöhnung an.

Dann ist es noch wichtig für meine Behauptung festzustellen, dass im Endeffekt doch die Wirtschaft und das Geld siegen werden. Energie wird unglaublich teuer werden und Atomkraft ist nun einmal entwickelt und doch so günstig, wenn das Atomkraftwerk erst einmal steht. Hierzulande reden so viele vom Abschalten der Meiler, aber ob man es in Deutschland macht oder auch nicht ist weltweit nicht unbedingt von Bedeutung. Es gibt mehrere 100 Länder und Energieknappheit gibt es eben überall. Entscheiden müssen deshalb jeweils die einzelnen Regierungen und ein generelles Druchsetzen von einem Verbot von neuen Atomkraftwerken weltweit bei der derzeitigen Weltgemeinschaft wäre doch eine sehr absurde Idee. Man kann sich doch in den großen Bündnissen auf fast nichts einigen. Immer bleibt der kleinste Nenner. Natürlich (wahrscheinlich) wäre es eine gute Idee aber es ist niemals durchsetzbar. Wir werden also mit neuen Atomkraftwerken und immer mehr Atomkraftwerken leben müssen, wir wissen nur noch nicht genau in welchen Ländern? Ob man diese Entwicklung nun mag oder nicht, spielt keine Rolle. Sie ist unumgänglich.

Wenn Sie nun wirtschaftlich denken ist es deshalb zu empfehlen: Invenstieren Sie in die Atomkraft.

Donnerstag, 30. September 2010

Bedeutungsvolles Projekt: Lehrer beobachten Lehrer

Lehrer beobachten Lehrer: das ist ein wirklich bedeutungsvolle Projekt. Warum, mögen sich die meisten Leute fragen? Das ist ganz nicht so ganz einfach erklärt. Wenn sie keine Kinder im schulpflichtigen Alter haben ist das Problem vielleicht nicht so einfach zu erkennen. Eltern mit Kindern sollten es einfacher verstehen. Hintergrund ist, dass Lehrer, wenn sie erst einmal fertig ausgebildet sind, so gut wie keine Kontrolle ihres Unterrichts mehr erfahren. Ganz drastisch und etwas übertrieben ausgedrückt, obwohl es ganz nahe an der Wahrheit ist: " Lehrer können machen was sie wollen".
Der Unterricht von Lehrern kann sich fürchterlich entwickeln. Der Unterricht kann langweilig und monoton werden, unabhängig davon was einmal gelernt worden ist. Die Lehrer können die Schüler drangsalieren, Schüler ignorieren, hauptsächlich Lieblingsschüler fördern, können ungerechte mündliche Noten verteilen und vieles mehr, was man sich so vorstellen kann und was fast alle Eltern auch schon erlebt haben. Der Einfluss von außerhalb ist häufig gering, wenn die Lehrer sich an bestimmte Regeln halten.

Ich möchte nicht in Abrede stellen, dass es viele engagierte Lehrer gibt und viele Lehrer, die sich wirklich sehr bemühen und super gute Leistungen bei der Vermittlung von Lernstoff zeigen. Aber auch solche Lehrer können immer noch dazulernen. Es schleicht sich auch häufig ein gewisser Schlendrian ein und an manche Dinge denkt man einfach nicht mehr.

Die Kontrolle von Lehrern muss auch nach Abschluss der Ausbildung fortgeführt werden. Man soll die Kontrolle auf keinen Fall negativ sehen, sondern es soll positiv Einfluss genommen werden. Wenn andere Lehrer, die im Prinzip in der gleichen Lage sind, sich den Unterricht von einzelnen Lehrern ansehen und Kritik üben, Vorschläge machen, wie etwas besser, anders, sinnvoller oder sonst wie gestaltet werden könnte, dann ist das eine super Idee.

Der oben abgebildete Artikel stammt aus der Braunschweiger Zeitung vom 30. September 2010. Nachmachen ist hier gefragt. Schulen können das selbst organisieren, Lehrer können den Vorschlag machen und Schulleiter können es umsetzen. Vielleicht gibt es auch eine Initiative aus den oberen Etagen des Schulsystems, die ich hier diese Idee grundsätzlich in regelmäßigen Abständen in Schulen einführen können. Das wäre wirklich toll.

Freitag, 5. März 2010

Ein Reizwort: Sozialstaat

Das Wort Sozialstaat ist zu einem Reizwort geworden. Der Hintergrund ist ganz einfach: Man kann langfristig nur soviel verteilen, wie man auch hat. Bisher konnte der Staat, das heißt, die, die Staat regieren, sich aus der Affäre ziehen, indem man sich verschuldet hat. Das ist vorbei. Beziehungsweise es ist vorbei, es so einfach zu machen, wie in der Vergangenheit war. Noch kann man es ein wenig hinaus ziehen. Wenn man es so lange macht (was zu befürchten ist) bricht unser Weltwirtschaftssystem für ein paar Jahre zusammen.

Die Wirtschaftskrise 2009 war ganz praktisch, uns an diesen Umstand zu erinnern. Es geht nun einfach mit der Erkenntnis, dass sich etwas ändern muss, alles ein wenig schneller, als es ohnehin gekommen wäre. Das ist meiner Meinung nach ganz lehrreich und sinnvoll.

Nicht ausreichend Geld für etwas zu haben, was man früher bezahlen konnte, führt dazu, dass es zu Verteilungskämpfen kommt. Die Diskussion kocht in der Bevölkerung hoch. Das ist ein ganz natürliches Verhalten. Es ist sozusagen menschlich und biologisch begründbar. ´´Warum sollte der da mehr bekommen als ich. Der hat das doch gar nicht verdient. Ich habe doch viel mehr geleistet´´, und so weiter.

Man gönnt den Leuten, die nichts haben, natürlich etwas. Aber wie viel? Es wird wahrscheinlich noch einige Jahre ein Hauen und Stechen geben. In Deutschland haben wir das Problem, beziehungsweise es ist Moment ein Problem, das über das Grundgesetz dem Menschen ein Minimum zugestanden werden muss. Die Lösung: Ich denke das in den nächsten Jahren dieses Minimum neu definiert werden wird.

Es gibt ja keine andere Möglichkeit, als neu zu überdenken, wie man das vorhandene verteilt. Es ist nicht absehbar, dass zukünftig ausreichend Geld für alles Wünschenswerte vorhanden sein wird. Der Druck durch die Globalisierung und die dadurch weltweit sich immer mehr anpassenden Löhne (die für uns aus den industrialisierten Ländern bedeuten, dass der Lebensstandard nicht weiter steigt und möglicherweise sogar deutlich sinkt), werden dazu führen, dass wir noch einiges auszustehen haben.

Vielleicht gibt es sogar soziale Unruhen? Ich vermute mal, dass Randgruppen immer mehr unter Beschuss kommen. Man sehe sich zum Beispiel die Niederlande derzeitig an, die einen extremen Rechtsruck durchmachen. Wiederum eine Vermutung aber sehr wahrscheinlich ist, dass ganz Europa einen extremen Rechtsruck erleben wird. Die Folgen könnten extrem sein.

Zusammengefasst: Der Sozialstaat birgt über viele Jahre ein riesiges Konfliktpotenzial. Anpassung nach unten und Ausgrenzung von Randgruppen führen zu einer Neuausrichtung.

Die Folgen für jeden Einzelnen: Rette was er kann.

Man sollte sich darauf vorbereiten.

Freitag, 8. Januar 2010

Ungewöhnlich für einen amerikanischen Präsidenten: Er gibt Fehler zu.

Fast alle können sich sicherlich intensiv an den dogmatischen Präsidenten George Busch (der Jüngere) errinnern. Er verfolgte seine Ziele intensiv und ohne Zweifel an seinen Taten und Methoden.

Da ist es so eine ungeheure Wohltat zu sehen, wie ein amerikanischer Präsident zugibt, das er Fehler macht, dass es besser laufen könnte, dass man sich noch verbessern muss.

Als Beispiel soll der Bericht der FAZ vom 08.01.2010 über sein Eingeständnis, dass es bei der Terrorabwehr grawierende Systemfehler gibt, für die er die Verantwortung übernimmt:


Aktuell

Obama zu Geheimdienstversagen
"Wenn das System versagt, liegt das in meiner Verantwortung"
Der amerikanische Präsident hat die Verantwortung für Sicherheitslücken im Zusammenhang mit dem gescheiterten Anschlagsversuch auf ein Passagierflugzeug übernommen. Der Vorfall sei nicht auf das Versagen einer einzigen Person zurückzuführen, sagte Obama, sondern auf umfassende Systemfehler ......

Auf der anderen Seite ist wieder ernüchternd, wie wenig selbst ein Präsident der Vereinigten Staaten erreichen kann, der doch mit sehr vielen Idealen an die Sache herangegangen ist.